LOLLIPOP
Flying Revolverblatt / Abus Dangereux / Libération / Taktik / Presto / Nouvelle Vague / Provence / Rocksound / Kérosène / Indic
FLYING RAVOLVERBLATT Sept 2002 #29
Wer steckt hinter dem Label, wer gründete und betreibt es?
Von Anfang an ich alleine.
Wann hast Du das Label gestartet uns was war Deine Intention?
Ich habe mit Lollipop Ende1996 begonnen und zwar mit der Greenhouse AC / Bushmen Split-7'' und der internationalen Compilation „Wild news from the world". Ich kann heute nicht mehr genau sagen, was mich dazu bewogen hat. Ich glaube, es war irgendwie:"Hey Ho Let's go.... und mal sehen, was dabei herauskommt.".
Wer macht all, die coolen Artworks? Hat das irgendwas mit den Gasolheads zu tun?
Olivier von den Gasolheads gestaltet die meisten Covers. I hasse zwar die Musik der Gasolheads, aber er macht seinen Job ziemlich gut, so daß ich im Gegenzug ihre Platten herausbringe. Nein, Nein, sie sind gute Freunde und eine großartige Band, besonders live. Sie planen eine Europa-Tour, mit vielen Dates in Deutschland im Herbst. Don't miss them !
War „Bleifrei" Deine erste Veröffentlichung? Das war doch Lolli01. Was ist das für eine Band?
Oh nein, bitte! Ich möchte diese Frage nicht unbedingt beantworten! Aber ich glaube, ich muss wohl... OK, Bleifrei war meine erste Band. Pascal und Olivier von den Gasolheads waren auch in dieser beschissenen Band. Ja, wie die meisten Bands starteten wir die Band, besorgten uns Instrumente und versuchten, darauf zu spielen. Wir haben jeden Fehler, den eine junge Band machen kann, gemacht, aber es war cool. Es war eine gute erste Erfahrung. Aber kauft bitte nicht die CD. Wir sind ja aus Marseille, aber den beknackten Namen haben wir von einem verrückten Urlaub 1990 in Deutschland.
In letzter Zeit hast Du ja viele französische Bands herausgebracht, aber von Beginn an, hast Du mit "internationalen" Bands zusammengearbeitet. Woher hattest Du all die Kontakte?
Ja, von Anfang an wollte ich Bands von überall her herausbringen. Ich wollte auf keinen Fall nur französische Bands veröffentlichen. Es ist so interessant, in Kontakt mit Leuten aus der ganzen Welt zu kommen und z.B. die Interaktion zwischen einer französischen und einer ausländischen auf einer Single zu erleben. Mittlerweile habe ich Split-Singles mit Bands aus Finnland, Holland, Australien, Schweden, Deutschland und Japan. Aber eigentlich ist es nicht wichtig, woher eine Band kommt, wenn ich ihre Musik höre. Es ist nicht entscheidend, wo sie herkommt, sondern nur, ob sie gut ist oder nicht. Zu Anfang habe ich mir viele Kontaktadressen aus den Bookletts von Compilations herausgesucht. Jetzt ist es mit dem Internet viel einfacher geworden. Jetzt habe ich auch Lust, ein ganzes Album einer ausländischen Band herauszubringen. Das ist jetzt möglich, weil der Vertrieb besser geworden ist. Ich tausche eine Menge mit anderen Plattenlabels. Das ist eine ganz gute Vertriebsmöglichkeit. Ich habe eine kleine Mailorder-Liste. Ich kenne sie meistens nur durch Fanzines und durch die Platte, die ich mir kaufe. Manchmal nehme ich Kontakt auf, manchmal sie mit mir, meistens per e-mail. Meine Lieblingslabel sind: Radio Blast, Screamin' Apple, Alien Snatch, Stardumb, Rockin' Bones, Dead Beat, Myrmecoleo, Demoltion Derby, Wrench etc... Alles coole Typen !
War die Split-7"-Serie von vornherein so geplant, daß jeweils eine französische und eine ausländische Band auf einer Single sind?
Meine erste "richtige" Veröffentlichung war ja so eine Split-Single. Ich mag diese Format wirklich, und ich denke, ich werde immer dabei bleiben, solche 7"es herauszubringen. Selbst wenn es teuer ist und schwer zu vertreiben. Vielleicht sollte ich es bedauern, daß ich nicht beim Beginn dieser Serie einen Singles-Club gestartet habe. Habe ich aber leider nicht. Mir fehlen offenbar die guten „kommerziellen" Ideen. Born to lose !
Welches sind die wichtigsten Gründe, eine Band auszuwählen?
Ich muß ihre Musik sehr mögen. Sie müssen cool sein. Wenn es um ein Album geht, muss ich sie live gesehen haben, und sie müssen asskicking gewesen sein. Und schließlich müssem sie selber verrückt genug sein, von so einem kleinen Plattenlabel veröffentlicht zu werden. Faszt hätte ich das wichtigste vergessen: sie müssen nicht mich jeden Tag anrufen, und fragen, wie's läuft.
In bezug auf die Platte der Neurotic Swingers - „What's your definition of underground?"
Ja, ich spiele Gitarre in dieser Band. Da sind noch Pascal (guitar) von den Gasolheads, Raphael (bass & vocals) von Dollybird und Mathieu (drums) von Sugarfix. Wir haben im August 2001 das erste Mal geprobt und haben im Dezember aufgenommen. Wir sind beeinfußt von Thunders, Dead Boys, Devil Dogs, Boys, Saints und all diesen Sachen... Wir haben diese Split 7'' mit Dogmatic Salamander aus Japan gemacht. Und gerade haben wir die CD/10'' mit 8 Stücken herausgebracht. Shark Attack Rds. macht die 10'' und die CD kommt als Co-Release mit Myrmecoleo Records (Japan) & Lollipop. Es geht ziemlich gut voran; und schnell. Das ist cool, gerade weil wir nicht mehr die jüngsten sind!
Für mich ist es gerade im Moment interessant, meine Ohren Richtung Frankreich zu wenden. Was sagst Du zu den Entwicklung der französischen Punkrock/Rock'n'Roll-Szene?
Ich denke, in Frankreich gab es immer gute Bands wie Backsliders, Holy Curse oder die TV Killers, die es schon seit 7 oder 8 Jahren gibt. Aber viele gute Bands tauchten in den letzten 5 Jahren auf. Und viele von ihnen sind Aktivisten. Viele der Musiker organisieren Shows in ihrer Stadt, haben einen Plattenladen, ein Label oder ein Zine. Die einzige Möglichkeit zu überleben und etwas zu erreichen ist, verschiedene Aktivitäten zu betreiben. Du kannst nicht einfach nur in einer Band spielen und darauf warten, dass Dich jemand berühmt macht. Die Musiker bei uns wissen, was abgeht, sie sind clever. Ich denke, dadurch entwickelt es sich. Aber es ist immer noch schwer, Punkrock in Frankreich zu machen. Es gibt nicht genug überregionale Fanzines, nicht genug Möglichkeiten zu spielen, und auch nicht genug Plattenfirmen. Die Strukturen in Frankreich sind weit entfernt von denen in Deutschland.
Welches sind Deine Lieblingsbands in Frankreich?
Eine ganze Menge, wie die TV Killers, Gasolheads, Jerky Turkey, Exxon Valdez, Cowboys From Outer Space, Jerry Spider Gang, Sonic Assassin etc... Eigentlich jene 13 Bands, die auf meinen beiden 7"-Compilations „Wild news from frenchy radio punk rock" vol 1+2 drauf sind. Volume 3 wird es auch bald geben. Meine Allzeit-Lieblingsband sind die Dogs. Sie haben die erste französische Punk-7'' 1977 herausgebracht, und sie rocken immer noch.
ABUS DANGEREUX Face 75 Nov Dec 2001
CRASH SUR LA CANEBIERE ! Lollipop frappe encore !
Massilia's burning... En fait le titre de ce EP compilation illustre bien l'esprit Lollipop ! Parce que si à Marseilleles les voitures brûlent plus souvent que les groupes de rock, il y a de remarquables cas particuliers. Les Gasolheads bien sûr, mais d'autres pointent également le bout de leurs guitares comme Sugarfix ou Cowboys From Outer Space. Et la relève est assuré: Blunt, Dollybird et Sweet Children le démontrent brillamment sur ces 6 titres. Du rock'n'roll bien velu, du punk rock puissant en veux-tu, en voilà ! Un vrai régal. A noter l'humour bien marseillais, si je puis me permettre, avec ce dos de pochette où figure une photo de l'équipe de l'OM, les tronches des joueurs étant remplacées par celles de rocheurs célèbres ! Incorrigibles ces marseillais!! Le must aurait été quand même de mettre la tête de Stéphane, le boss de Lollipop sur la photo de Tapie... Sauf que Stéphane n'est pas doué pour les affaires ! Regardez ce type ne sort actuellement que des 45 tours ! Ce format tellement passé de mode qu'en vendre 200 tient de l'exploit ... sportif ! OK, les pochettes sont super soignées, les groupes bien choisis mais ce n'est pas comme ça que l'on fait du fric, enfin... Jugez plutôt, en même temps que ce Massilia's Burning arrivent chez Lollipop deux splits EP. Le premier rassemble les Jerky Turkey et les allemands de Steve Mc Queens. Deux groupes bien connus de punk rockeurs primitifs. Fans des Ramones, les Jerky ne dérogent pas à leur ligne 1,2,3,4 et qui s'en plaindra ? Les Steve McQueens, sont plus trash, mettant une grosse dose de saturation bien crado dans leur punk garage. Sur le second split est une rencontre franco suèdoise, Exxon valdez croisant le fer avec les Dontcares. Et le moins qu'on puisse dire c'est qu'Exxon Valdez n'y va pas de main morte ! Quatre titres d'un punk hardcore bien brutal, bien trash... Rien ne repousse après leur passage ! Les Dontcares ne sont pas beaucoup plus finauds : du punk méchant et sale quipue la bière. Trois morceaux directs et efficaces. Bref une fournée de galettes brûlantes à deguster telles quelles !
Nouveau Fanzine de JF Sisquellas (Ex- Satyagraha)
1) Pourrais tu nous faire un historique de ton label et tes motivations initiales ?
La 1ere sortie du label était en fait une auto-prod déguisée de mon groupe (où jouaient d'ailleurs Pascal et Olivier des Gasolheads NDLR : Alors comme ça, on comptait rester incognito, sans que personne sache que vous avez aussi participé au naufrage Ha Ha Ha !!!) en Août 95. A l'époque, l'idée était toute simple : personne ne veut sortir nos 6 titres, ok, do it yourself. J'avais déjà en tête de faire un label mais cela me semblait un projet assez compliqué et difficile à mener à bien. J'aimais plein de groupes français et étrangers et je voulais faire une compil réunissant tout ce beau monde. Ma motivation initiale à l'époque, c'était : faisons la compil et on verra plus tard. Puis, voyant que cela traînait, j'ai voulu faire un split avec les Bushmen. J'avais craqué sur un titre paru sur le CD d'Abus Dangereux " Wait a minute ". Pareil pour les finlandais de Greenhouse AC. J'ai contacté les 2 groupes et le split est sorti en oct 96, quelques mois avant la compil.
2) Pensais tu qu'il aller se développer ainsi (nombre de sorties, directions musicales) ?
Non, pas du tout. Il n'y avait aucun but ou projet à long terme. Je prenais et je prends encore les choses comme elles viennent, sortie après sortie.
3) Cherches tu à développer une image propre ou te laisses-tu guider par tes envies ?
Je cherche à développer une image propre guidée par mes envies ! ! C'est vrai, j'aimerais donner à Lollipop une certaine couleur, je ne sortirais pas du dub ou de la pop par exemple car j'aime les labels à forte personnalité. Lollipop sortira du punk-pop rock&roll. Comme j'écoute à 80 % ce style de musique, il n'y pas trop d'écart entre ce que le label sort et mes goûts.
4) Quelle est la part d'intuition/émotion et de calcul dans la gestion artistique de Lollipop ?
Dès qu'un groupe me fait craquer, que les mecs sont sympas et qu'ils assurent sur scène, j'aimerais sortir leur disque. Mais bon, étant un petit label, je ne peux sortir tout ce que je voudrais. Il y a forcément des contraintes, essentiellement d'ordre financières.
5) Si tu en avais l'occasion, voudrais-tu développer Lollipop à une plus grosse échelle, moins " artisanale " ?
Je pense et je sais que c'est impossible. Puis, si j'essayais d'en vivre , je serais peut-être tenté de sortir des groupes plus " commerciaux ", et ça, je ne veux surtout pas. Lollipop, c'est pour moi du 100% plaisir et 100% pas de concession. Je sors ce qui me fait vraiment vibrer, à mon petit rythme certes, mais cela me suffit. Ceci dit, je fais bien sûr tout pour faire " progresser " le label , sortir plus de disques et faire connaître le label et ses groupes au plus de monde possible.
6) Etre basé à Marseille ; avantages et inconvénients .
Avantages : le soleil et la mer. De bons groupes .
Inconvénients : J'aime les grosses villes comme Paris, Londres ou New York. J'avoue que ce côté-là, cette énergie urbaine et cette agitation culturelle qui existent dans ces villes et pas à Marseille, me manquent parfois.
7) Même si la plupart des sorties de Lollipop sont excellentes, il y en a quand même une qui sort du lot, l'album des Shaggy Hound qui a vraiment impressionné son monde à sa sortie. Ton avis sur ce disque, son incidence sur l'évolution de la scène française et qu'elles ont étaient les retombées pour Lollipop ?
Cette question est étonnante. Je ne l'ai pas ressenti ainsi de mon côté. En fait, ce disque m'a d'abord étonné car il ne reflétait pas les dernières chansons du groupe. En relativement peu de temps (du split avec Cooper à l'album, c'est-à-dire 5-6 mois), la musique est passé d'un power-pop-punk assez énergique à du pop-noisy assez mélancolique. Dès que j'ai entendu cela, j'ai tout de suite su que ce disque était d'une grande qualité mais j'avoue que je préfère les 3 titres du split. J'aurais vraiment aimé qu'ils sortent l'album dans cette veine. Concernant son incidence sur l'évolution de la scène française, je t'avoue ne pas savoir quoi répondre. Je sais que certains groupes emo-pop-noise le citent en référence mais c'est une scène que je ne connais à fond, même si j'aime beaucoup certains. Les retombées pour Lollipop ont été plutôt dures car le groupe a eu la bonne idée se séparer 1 mois après la sortie du disque. Ils n'ont donc pas tourné pour faire connaître le disque et comme un bon concert vaut 10 bonnes chroniques, les ventes ont été minimes. De plus, les gens n'ont pas envie d'acheter le disque d'un groupe qui vient de splitter, ce qui est plutôt logique.
8) Dernièrement tu as sorti plusieurs disques avec un coté très Punk'N Roll ; comptes-tu orienté plus Lollipop dans cette direction ou continuer à montrer une vision large du Punk ?
En fait, mes groupes de références sont en vrac : Stooges, Dogs, Barracudas, Thunders, New Bomb Turks, Supersuckers, Ramones, Clash, Jawbreaker, Jam… donc je sortirais tous les groupes qui me feront flasher, dans cet esprit power-pop-punk-garage-rock&roll. Ces dernier temps, c'était plus garage mais ça peut varier dans le futur.
9) N'est-ce pas un problème pour un label et son identité d'avoir des groupes aussi différents que les Bushmen et Gasolheads ? Ils sont complémentaires, opposées ou on ne peut pas les comparer ?
Je ne pense pas que les Bushmen et les Gasolheads soient si différents. Je suis sûr qu'ils doivent avoir des références communes et se retrouver sur des groupes comme les Ramones, Clash ou Supersuckers. Puis je pense qu'on peut aimer les deux groupes, sinon c'est à désespérer. La scène punk-rock serait vraiment " sectarisée ". Je voudrais donner une couleur à Lollipop mais je ne vais quand même pas sortir à chaque fois le même disque. Pour moi, il est suffisamment spécialisé.
10) Dernièrement tu as sortis plusieurs vinyles, alors que de plus en plus de gens prétendent que ce n'est pas viable. Pourquoi un tel acharnement ; amour invétéré ou démarche partisane ?
Je ne vais pas être très original : les belles pochettes blah blah le son chaud blah blah blah le geste solennel de poser le diamant sur le disque etc etc… D'ailleurs, mes trois prochaines sorties seront des 45 T, et je vais essayer, si je le peux de sortir les albums en CD et vinyl. Les finances me diront si cela est possible. Ceci dit, ce n'est pas non plus mon cheval de bataille, je préfère toucher 500 personnes avec un CD que 100 personnes avec un 33 T. Surtout que le vinyl coûte très cher. Cela coûte plus cher de sortir 300 25 cm que 500 CD.
11) Tu distribues Dr Strange, tu as l'air très fan de ce label, est-ce un modèle à suivre pour toi ?
Comme je l'ai dit, j'aime les labels avec une image et qui restent spécialisés tout en sortant des disques de qualité. Dr Strange en fait bien sûr parti et a été une des influences au début du label. En plus, le gars qui s'en occupe a, pour le peu de rapports que j'ai eu avec lui, un esprit irréprochable, très ouvert et très cool ! Aujourd'hui, j'aime beaucoup Radio Blast et Screamin' Apple, et plein d'autres que je n'ai plus en tête.
12) Quels sont tes éventuels regrets et grandes satisfactions avec Lollipop ?
Pour les regrets, j'allais dire d'avoir sorti le CD de Bleifrei car le résultat ne valait vraiment pas d'être écouté, pas tant au niveau des compos qui n'étaient pas très bonnes mais pas ridicules ; mais surtout au niveau du son. Ce disque doit être la pire production punk-rock existante. Mais bon, si je n'avais pas sorti ce disque, Lollipop n'aurait finalement peut-être jamais existé. Donc…
Ah oui… Si je le pouvais, je changerais de nom.
Pour les satisfactions, je vais dire d'être toujours en activité presque 5 ans après, d'avoir pu rencontrer des gens sympas et intéressants grâce au label. Amen.
13) Quel est le plus beau compliment que l'on t'ai fait sur ton label,
Le plus beau compliment, c'est lorsque des fanzines veulent m'interviewer ! !
14) Un dernier mot ?
Gabba gabba hey ! Une pensée pour Joey.
LOLIPOP label bleu
Au coeur de L'Estaque, à la Nerthe vit Stéphane Signoret, jeune guitariste de 28 ans. Ses deux passions : le quartier (sa mer, ses bateaux, ses collines, son Marius, sa Jeanette...) et le punk-rock qu'il pratique avec son groupe depuis déjà pas mal de temps, auteur d'un premier disque auto produit en 1995. Familiarisé avec les techniques de pressage, de diffusion et de promotion, il a l'idée de créer un label indépendant et se met très vite à contacter les groupes qu'il écoute pour leur proposer de figurer sur une compilation réunissant des formations d'un peu partout dans le monde. Elle sort en 1996 et c'est la consécration. En quatre ans, il devient une des principales références locales en matière de punk-rock, comme le soulignent les journaux spécialisés, intrigués par le concept. Suivront une deuxième compil et une douzaine de disques dont celui des Bushmen (récemment consacré meilleur album du mois dans Rocksound). Les Limougeauds seront d'ailleurs présents en compagnie des Marseillais de Sugarfix pour un mini festival Lolipop, volontiers électrique. (J.V)
NDLR : Je tiens à signaler que je n'ai jamais rencontré ce pseudo-journaliste. Il s'est contenté de résumer un article paru dans l'hebdomadaire socio-culturel Taktik (cf ci-dessous). Quelques précisions s'imposent : 1) je n'ai pas la passion de mon quartier (ni de ma ville ou de mon pays, d'ailleurs), j'aime bien l'endroit où j'habite, nuance. Là où le journaliste de Taktik avait trouvé un angle d'attaque amusant, celui de Libé en fait presque le thème central de son article. 2) Je ne joue plus dans un groupe depuis pas mal de temps déjà. 3) Lollipop s'écrit avec deux L, bordel. Non seulement on copie mais en plus, on fait des fautes d'orthographes ! 4) Lolipop, label bleu, sans commentaire... 5) Pour illustrer cet article est paru une photo de moi devant une station de métro avec écrit en gros Underground. Sous la photo, la légende : Stéphane Signoret à Londres. Oups : l'important est bien sûr Underground (symbole à deux francs, j'en suis parfaitement conscient) et non pas que je suis allé à Londres. Pour le prochain article, pourquoi pas Stéphane Signoret devant le Colysée ou devant l'Empire State Building !!
Taktik 537 Du 5 au 12 Avril 2000
LOLLIPOP, un label à la Nerthe
L'Estaque, ses bateux, ses collines, son Marius, sa Jeanette... et son label punk-rock. Voilà résumé hâtivement le phénomène Stéphane Signoret. Né il y a 28 ans, dans le quartier voisin de St-Henri, l'individu a montré très tôt son goût pour l'irrévérence par quelques petits ponts sur un certain Zinedine Zidane (NDLR : le fait d'avoir joué avec Zidane pendant une saison est véridique. Concernant les petits ponts, heu...). Il s'est ensuite évertué à troubler l'harmonie ambiante en faisant fuir les cigales avec sa guitare électrique. Evidemment, le personnage s'est très vite senti seul au milieu de sa carte postale. Partagé entre sa passion pour le punk-rock et le desir de ne pas quitter son petit paradis, il a l'idée de créer un label indépendant, chez lui au coeur de la Nerthe, Lollipop : Stéphane commence par contacter par courrier (puis e-mail) les groupes qu'il écoute et leur propose de les inclure dans des compilations. L'expérience (non renouvelée) d'un premier disque auto-produit avec son propre groupe en 1995 lui a déjà permis de se familiariser avec les techniques de pressage, de diffusion et de promotion. Après quatre années d'existence, dans une ville où le punk-rock n'attire pas vraiment les foules, Lollipop est déjà considéré dans son milieu comme une "référence". Le concept n'en finit pas d'étonner les journalistes de la presse spécialisée (Rocksound, Kerosene, Nouvelle Vague, Presto...) qui ne peuvent s'empêcher de voir en Signoret "un personnage à l'accent pagnolesque qui produit avec une constante régularité des disques en terrain ennemi". Pour les musiciens, que Stéphane est allé chercher aux quatre coins du pays ou de la planète (Australie, Etats-Unis, Japon, Finlande, Suède, Finlande, Angleterre...), l'opportunité d'être connu et diffusé en France, voire de tourner en concert, s'est révélée tout aussi intéressante. Bref, "tout s'est fait au feeling, résume Stéphane, nous ne concluons pas de contrat mais une convention orale avec le groupe". Une première compilation de 24 titres sortie en 1996, Wild news from the world. Depuis, une seconde compil et une douzaine d'autres disques ont été produits. Dernier en date, le second album des très prometteurs Bushmen qualifié d'album du mois par le mensuel Rocksound. Les Limougeauds seront en concert avec les Marseillais de Sugarfix (seul groupe local produit par Stéphane avec Gasolheads) lors d'un mini-festival Lollipop lundi 10 avril à la Machine à coudre. (F.R)
Plus jeune que Spliff, Lollipop incarne peut-être la "nouvelle génération" des labels indépendants. Moins naïfs, moins idéalistes, plus conscients des lois implacables du marché mais pas résigné ni moins enthousiaste pour autant. (NDLR : Calmons-nous ! Cette intro me laisse pour le moins perplexe. Sur quels critères me juge-t-on moins idéaliste ? Que signifie être conscient des lois du marché ? Comment savait-il donc que je votais Madelin ? !!)
Depuis combien de temps existe concrètement Lollipop ?
Lollipop existe officiellement depuis Octobre 95 avec la sortie du CD de Bleifrei mais c'est avec le split 45 T Bushmen/Greenhouse AC en Octobre 96 et surtout la compilation en Janvier 96 que les choses se sont vraiment mis en place.
Quel a été l'élément déclencheur de tout ça ?
L'idéee me trottait dans la tête depuis pas mal de temps. Puis j'ai peu à peu réalisé que ce n'était pas s i compliquait ni très couteux. Je jouais dans un groupe Bleifrei à l'époque et j'ai fait d'une pierre deux coups. Je n'avais pas de projets ni de but à atteindre, c'était plutôt : "Allons-y et on verra plus tard"
Lollipop fonctioone comment ? Par une asso, des structures cutlturelles ?
Lollipop est une association non subventionnée d'une seule personne.
C'est votre première expérience ou y-a-t-il déjà eu des tentatives au sein d'un groupe, d'un fanzine ou d'un autre label ?
Je jouais donc dans Bleifrei et ma première expérience en tant que membre d'un groupe, et en tant que label a été la sortie du CD 6 titres. Un gros regret, on a accumulé toutes les erreurs de la première production : groupe pas mûr, mauvais son, pochette baclée, mauvaise gestion du budget, peu de promo.... (NDLR : vu la qualité médiocre du résultat , l'absence de promo est plutôt une bonne chose pour nous tous.) l'avantage est que cela a permis de ne plus les reproduire.
Marseille; ses histoires loufoques, son pastis et son ricard, ses parties de pétanques, son port légendaires, ses sound-systems, rap, reggae et son foot. Avec tout cela, vous pensez qu'il y a encore une place pour son punk-rock ? Même si le climat s'y prête aisément...
C'est sûr, Marseille n'est pas une ville rock. C'est peut-être pour cela qu'à défaut d'un public, il y a beaucoup d'activistes au niveau des labels, je pense à Pandemonium, Side B... des organisateurs de concerts comme Run Away Movement (NDLR : Il faut bien sûr rajouter Ratakans Productions, et le dépanneur) ou des groupes comme Sugarfix, KTT, Tarif Réduit (NDLR : RIP, vive Blunt), Gasolheads, Sweet Children... (NDLR : + Cowboys From Outter Space, Dollybird)
Peux-tu nous parler un peu de la vie nocturne à Marseille ? Où faut-il sortir pour avoir de bonnes vibrations ?
Les places où généralement cela bouge sont La Plaine et autour du port. Les fiestas du Sud sont généralement très sympas mais bon j'arrête là, j'ai l'impression de parler comme le guide du routard. Il manque une salle digne de ce nom et la fermeture (provisoire?) du sous-marin à Vitrolles n'a rien arrangé. En général, les groupes qui tournent en France s'arrêtent à Valence. Pour les petits groupes, c'est assez dur de venir jouer ici. Je leur conseillerais de contacter un bar nommé "La Machine A Coudre" qui fait jouer n'importe qui. Il n'y a pas de fixe, le patron prend le bar et le groupe les entrées mais il faut prévenir 2 ou 3 mois à l'avance.
Quelle est la raison qui te fait rester à Marseille ?
Niveau rock, c'est le desert certes mais tout le reste me convient. Cela va faire un peu cliché, mais Marseille est une ville populaire, cosmopolite et chaleureuse (NDLR : Heu, j'exagère un peu là). Le climat y est exceptionnel. J'habite à deux minutes de la mer et à une heure et demi de la montagne (NDRL : Mais qu'est-ce que je raconte ?!!). Je sais, cela fait guide touristique, mais bon c'est comme ça et je m'y plais.
C'est flatteur de pouvoir constater que depuis quelques années vous faîtes parti du Vans Warped Tour. Ca bouge ou pas ?
Ouais, c'est sympa mais bon, le Dôme (une sorte de Zenith) n'est pas une salle faîte pour le rock et le son y est en général pourri.
Comment s'est faite la collaboration avec des groupes comme Cooper, Frenzal rhomb, Greenhouse AC ?
Pour les Finlandais, j'avais adoré un titre sur une compil. je les ai donc contacté. Ils m'ont envoyé un CD qui m'a fait craquer. Voyant que la compil traînait, j'ai trouvé intéressant d'associer Greenhouse AC et les Bushmen car les Finlandais étaient inconns en France et les seconds n'avaient quasiment rien sorti. Sinon pour les autres splits, Franck de Shaggy Hound et Jérôme de Greedy Guts étaient déjà en contact avec Cooper et Frenzal Rhomb. L'idée était dans l'air et cela s'est fait naturellement.
La France manque d'intérêt pour le punk-rock et il est navrant de contaster que nous restons loin derrière certains pays voisins ?
C'est sûr, des pays comme l'Espagne, l'Italie ou l'Allemagne me semblent mieux structutés. Mais bon, je me trompe peut-être mais j'ai l'impression que cela va de mieux en mieux (NDLR : Je devais être de bonne humeur ce jour-là !) . Le problème par contre, c'est que le public français, me semble-t-il, préfrèrera toujours son équivalent (en style et en qualité) français. Pourtant, on ne manque pas de groupes intéressant. La scène française n'a rien à envier à personne.
Peut-être est-ce le fait que les labels en France n'osent pas prendre de risque dans leur choix de groupes. On pourrait que regretter ce manque d'initiative ?
Je ne suis pas d'accord. Je ne veux pas passer pour le défenseur de la grande confrérie des labels indés français mais je pense que nous avons en France des labels de grande qualité comme Total Heaven, Vicious Circle, Pandemonium, Spliff, Prohibition, Dialektik, Combat Rock, Crash, Nova Express, Panx, Larsen... Et j'en oublie qui chacun dans leur style, prennent des risques et sortent d'excellents diques. Sans compter tous les labels moins importants avec des sorties plus ou moins régulières mais qui donnent plus de vitalité à la scène française. de plus, il est relativement facile et pas ruineux pour les groupes de sortir une auto-production et de se distribuer convenablement afin de faire connaître. Je ne connais pas encore de groupes maudits de grande qualité mais sans label. En général, si le groupe est bon et un minimum débrouillard, il trouve un label.
Penses-tu que les labels pour être bien distribués doivent s'affilier comme il se fait beaucoup en ce moment avec des majors. Ou le reseau indé est-il suffisant pour se faire connaître ?
Non, on peut passer par un distributeur indépendant (Tripsichord dans mon cas) qui couvre autant les petits magasins que les FNAC et Virgins. Choke aux USA et Cargo en Allemagne distribuent également le label, même si ce sont de très petites quantités. De plus, je m'occupe de placer mes disques sur les listes de VPC et je fais pas mal d'échanges avec des labels étrangers.
Tu écoutes quoi en général !
En ce moment en vrac : Dead End, Onyas, Burning Heads, Asian Dub Foudation, G.Love And Special Sauce, Jerky Turkey, Tortoise, TV Killers, Beastie Boys, Hives, Dillinger 4 ...
Tu sors combien de productions par an ?
Cela varie, j'aimerais en sortir cinq ou six mais bon rien n'est planifié. (Gregory Mets)
Label marseillais ayant un fort penchant pour le style punk-rock, Lollipop est en passe de devenir une référence dans le milieu par le chois des groupes produits, Lollipop privéligiant la qualité à la quantité et ce, avec une constance régularité.
Comme beaucoup, Stéphane débuta son parcours en tant que musicien. Lorsque son groupe, Bleifrei, un combo punk-rock,, entreprit d'autoproduire son premier disque, ce fût lui qui se chargea des diverses démarches (création de l'association, choix d'un studio, d'un fabricant de CD, etc.). Encouragé par cette première expérience, Stéphane décida alors de poursuivre l'activité du label en produisant d'autres groupes. La deuxième sortie de Lollipop, un split-single Bushmen ("powerpopunksuckers" limougeauds) et Greenhouse AC (punk finlandais), connut un petit succès et permit à Stéphane de se lancer dans un projet plus conséquent, une compilation de 24 groupes représentant 9 pays ! Ce disque intitulé Wild news from the world fût le premier du label à bénéficier de la distribution de Tripsichord, un atout non négligeable pour espérer toucher un plus large public. Avec cette compilation internationale, Lollipop commence à se faire un nom auprès des fans de punk-hardcore. "Je tiens à garder cette couleur musicale, ne pas m'égarer dans les genres, pour que Lollipop soit identifié du public comme un label punk-rock, garage, hardcore mélodique" (NDLR : avec pas mal de réserves sur le dernier terme, fans de Lagwagon, fuis mon chemin). Le message est passé et Stéphane ne reçoit que très rarement des démos de variété française. A son rythme (3-4 disques par an), Lollipop poursuit son chemin et produit les albums de Garlic Frog Diet (Lyon), Sugarfix, Shaggy Hound, Bushmen, etc., tout en continuant à sortir des splits CD avec un groupe français et un groupe étranger. Les rapports entre le label et les artistes sont avant tout basés sur la confiance. "Nous ne signons pas de contrat avec les groupes, tout se traîte par oral. Nous sommes une petite structure donc nous partageons les risques avec le groupe. Il enregistre à ses frais et nous nous occupons du pressage, de la distribution et de la promotion". Un système équitable qui n'évite pas les accidents de parcours : "nous venions juste de sortir l'album de Shaggy Hound quand le groupe s'est séparé, dommage."Une gamelle pour repartir de plus belle avec la mise en placed'un catalogue de VPC qui regroupe les productions maisons et celles d'autres labels, français ou étrangers (Etats-Unis, Suède, Allemagne, Italie...). La rentrée 99 est chargée pour Lollipop qui vient de sortir coup sur coup l'album de Sugarfix et celui de Gasolheads, deux groupes des Bouches-du-Rhône. Stéphane travaille d'ores et déjà sur les prochaines sorties, l'album des Bushmen et un split 45 tours vinyl. "Un support que j'affectionne, mais qui est plus cher et plus difficile à distribuer qu'un CD. Il reste cependant apprécié dans le milieu punk-ro k." L'aventure Lollipop se poursuit donc, peut-être sans Tripsichord "qui veut changer sa politique de distribution", mais avec l'expérience et la compétence déjà acquises. (Raoul "Chupa Chups" le Chien)
LOLLIPOP, un label punk-rock niché à L'Estaque
Stéphane Signoret a lancé, en 95, son label : inauguré par une auto-production, Lollipop reste à L'Estaque mais édite aujourd'hui des groupes de divers horizons.
"Lollipop se définit comme un label de production, encore que le mot produit ne me plaise pas trop. Je n'ai pas espoir de vivre grâce à ces disuqes, je sais que je n'en vendrais jamais des millions et que plusieurs centaines d'exemplaires représentent déjà un succès pour moi. Il s'agit avant tout de faire connaître des petits groupes", dit Stéphane Signoret, le créateur de cette association basée au chemin de la Nerthe, dont le logo est un chien aux longues oreilles portant chapeau et qui affiche huit titres à son catalogue après trois année d'existence seulement.
La présence de cette marque de fabrique "punk-rock", installée quasi anonymement au centre du village de l'Estaque, peut surpendre... Pourtant divers magazines spécialistes de ce genre musical ont déjà salué son travail efficace. "Le premier disque était une auto-production déguisée, un album de Bleifrei dans lequel je jouais de la guitare. Le resultat n'était pas terrible (NDLR : et le mot est faible !) car le groupe n'était pas assez mûr et puis nous avions accumulé les erreurs de débutants. Un peu décevant, mais cela permet d'apprendre...", remarque Stéphane Signoret.
Le demarrage a vraiment lieu un an plus tard en 1996 grâce à beaucoup de volonté et des investissements personnels : "J'ai investi pas mal d'argent au début. Il n'y a que depuis un an que les recettes me permettent de financer mon autonomie", souligne Stéphane, travaillant comme projectionniste de cinéma et animateur culturel, à côté de cette activité musicale.
Son label Lollipop commence à disposer d'une série de références respectables, avec les albums de Sugarfix, Bushmen (Limoges) Greddy Guts (Toulouse), Shaggy Hound ainsi que des titres de Frenzal Rhomb, Cooper et autres groupes. Mais, surtout, une belle compilation a offert un début de notoriété à la griffe estaquéenne, dans ce milieu ultra-spécialisé du "punk-rock" avec 24 groupes réunis de 9 nationalités différentes : de la Finlande aux USA en passant par le Japon, la Suède ou l'Allemagne.
"Rien que des titres inédits" dixit Stéphane Signoret, lequel se charge "du pressage des disques et de la promotion" (son distributeur étant Tripsichord, basé à St-Ouen) et veut développer les ventes par correspondance en favorisant pour étoffer le catalogue, les échanges avec d'autres labels indépendants, à l'étranger.
son objectif premier étant de conserver le style et "la couleur de Lollipop car j'aime les labels qui ont de la personnalité et dans lequels les amteurs sont sûrs de se retrouver". (Frederic Sterlusi)
Rocksound Hors-série 1 Novembre 98
Marseille n'est sûrement pas la ville la plus réputée pour le surf, le skate ou les sports de glisse en général. Ni pour le punk-rock. On comprend alors aisément que Lollipop, le label créé en 1996 par Stéphane, se soit développé en terrain ennemi.
La cité phocéenne, baignée par le cagnard méridional, est trop souvent présentée qu'à travers le prisme du rap et du foot, du pastaga et de la pétanque. Rarement par le rock, jamais par le punk-rock. Et pourtant... On y rencontre là-bas des gars de vingt-trois ans à l'accent pagnolesque comme Stéphane, fan de punk-rock devant l'éternel. Un jour d'octobre 96, Stéphane décide de créer sa propre structure, tout seul comme un grand, pour éditer des disques. "Au début, c'était une auto-production déguisée de mon propre groupe, Bleifrei. C'était pour apprendre comment il fallait s'y prendre. Je comptais faire un label, ce premier disque m'a permis de mettre un pied à l'étrier. Ensuite, il y eut le split single EP Bushmen/Greenhouse AC puis la fameuse compilation "Wild news from the world" avec laquelle, Lollipop a été reconnu. Aujourd'hui, Lollipop a huit références au catalogue". Stéphane, comme Philippe de Pandemonium, va se lancer dans l'aventure du "Do it yourself", principe de base du punk-rock. "On peut faire des choses avec un minimum de moyens. Pour un CD tiré à 500 exemplaires, aujourd'hui il en coûte 10 000-12 000 F. (NDLR : Soit je me suis trompé, soit les prix ont considérablement baissé, mais un CD tiré à 500 exemplaires coûte environ 7000 - 7500 Frs selon le type de livret, il faut rajouter les films, les envois promos et aux VPC, les encarts pubs, les appels téléphoniques et les éventuels frais SACEM, que j'emmerde au passage). Evidemment, avec ce budget, tu ne te contenteras que de faire le disque, tu ne pourras faire ni pub, ni promo, etc... Cette somme est évidemment importante, mais si tu es un minimum gestionnaire, cela suffit pour te lancer sans gros risques, ce n'est pas un investissement insurmontable." Stéphane ne se contente pas de sortir des productions. Comme Panx, il a monté sa propre vente par correspondance. Son catalogue est fourni de références qu'il échange contre ses propres productions. "N'étant pas connu au débur, tu n'intéresses aucun distributeur. A toi de te débrouiller, tu échanges cinq, puis dix, puis vingt références. C'est déjà ça, ça permet de se faire connaître un petit peu. Aux Etats-Unis, je suis distribué par Dr Strange et Choke . C'est grâce au catalogue, je leur commandais quelques trucs et je leur ai fait connaître mon label. Cargo en Allemagne va distribuer Lollipop aussi, en appui à une tournée des Bushmen d'une semaine en Allemagne. Il y a Demolition derby en Belgique, il y avait Helter Skelter , il y a même un petit truc au Japon. Grâce à ces échanges, j'ai dû placer 350 compilations et une centaine d'albums des Bushmen (NDLR : J'ai donné ces chiffres un peu au hasard à l'époque, 200 compils et une quarantaine de Bushmen sont plus proches de la vérité) " Stéphane est la preuve qu'avec beaucoup d'enthousiasme, d'énergie, de travail et de volonté, on peut arriver à créer, à faire des choses avec un modeste budget. Déjà, il nous annonce le prochain album des Lyonnais de Garlic Frog Diet pour décembre, une compile-vitrine ras-les -paquerettes qui sera aussi un outil pour démarcher les distributeurs à l'étranger, le split des Shaggy Hound la larme à l'oeil et sûrement un prochain Bushmen qui n'est, de toute façon pas encore programmé sur ses tablettes. (Patrick Tad Foulhoux)
Vous l'aurez sûrement remarqué en feuilletant n'importe quel canard rock n' roll, l'un des labels les plus actifs de ces derniers mois s'appelle Lollipop Records. Avec les sorties des albums des Bushmen et de Shaggy Hound, on peut même dire que c'est un des labels les plus intéressants, avec une vraie ligne de ocnduite. Enfin... euh... si l'on peut considerer le punk-rock comme une ligne de conduite ! Et comme souvent dans ces cas-là, le label se limite à une seule et même personne, à savoir Stéphane. Un passionné parmi tant d'autres qui s'est inspiré de labels comme Dr Strange pour se faire une place de plus en plus importante dans le paysage. Et ça marche ! Tant mieux... oui, mais comment ?
Quand et comment Lollipop a-t-il vu le jour ?
En fait, au départ, Lollipop a vu juste le jour pour sortir le CD de Bleifrei, groupe dans lequel je jouais. cela devait être en Octobre 95. A cette époque, j'avais bien sûr l'idée de m'occuper d'un label et la sortie de ce CD m'a permis d'un peu mieux visualiser la chose
Pourquoi avoir pris ce nom ?
Au départ ce devait être un label éphémère, donc on ne s'est pas trop pris la tête pour le nom. Il en fallait un, on a trouvé avec un pote (NDLR : pour la petite histoire, le chanteur de Gasolheads, hé oui !) que cela sonnait bien et puis voilà, c'est resté. Sinon, à cause de ce nom, je reçois énormément de démos pop, noisy-pop... donc petit rectificatif : le nom du label se prononce Lollipop, mais il s'entend Lollipunk.
Qu'avais-tu à ton actif avant de créer le label ?
Juste le fait d'avoir joué dans Bleifrei, autrement dit pas grand-chose.
Comment est-ve que tu te situes au niveau du style musical ? Tes groupes de références...
Je crois qu'on peut dire punk-rock, garage, hardcore mélodique (mais pas trop). Quant à mes groupes de référence, en vrac : Dogs, Stooges, Jawbreaker, New Bomb Turks, Bruning Heads. (NDLR : comment ai-je pu oublier J.Thunders ? Et les Ramones, Clash, Barracudas Aaargh....)
Comment s'est faîte la prise de contacts pour la prise de contacts pour la compilation ? Etait-ce volontaire dès le départ de regrouper plusieurs nationalités ou est-ce que ça s'est fait un peu par hasard ?
J'ai commencé à contacter les groupes en août 95 et la compil est sortie en Janvier 97. D'emblée, je voulais faire une compile internationale. D'abord, je ne conçois pas la musique de manière autarcique. Puis je trouvais bien pour les groupes français de cotoyer des étrangers. Cela peut être un moyen de se faire connaître hors de France car quelques exemplaires ont été distribués à l'étranger par les groupes ou sur diverses VPC. C'est un peu dans le même état d'esprit que je voulais mélanger groupes connus et inconnus, français et étrangers. J'espérais que que celui qui allait acheter la compile pour telle "pointure" étrangère ou française, pourrait ainsi découvrir d'autres groupes moins connus mais tout aussi bons.
Qu'en penses-tu avec le recul ?
Je vais paraître prétentieux, mais j'en suis très content et très fier. Il faut toujours se souvenir d'où l'on part et si on m'avait dit, lorsque je contactais les premiers groupes, que la compile allait ressembler à ça, je ne l'aurais pas cru et j'aurais bien sûr signer les yeux fermés. rassembler 8 des meilleurs groupes français (à mes yeux bien sûr) et des groupes tels que Horace Pinker, Peter & The TTB, Teengenerate, Elmerhassel, Killrays, (Impatient) Youth, Richies... est déjà une réussite pour moi. Je les remercie encore de m'avoir fait confiance et mon seul souhait est de ne pas les avoir déçus. (NDLR : Avec un peu plus de recul, je trouve la pochette horrible !)
Pour les splits, comment se fait le choix des groupes ?
Bien, c'est un mélange entre les coups de coeur et les opportunités. Voyant que la compile traînait, j'ai trouvé intéressant d'associer Greenhouse AC et les Bushmen car les Finlandais étaient inconnus ici et les Français n'avaient quasiment rien sorti. Et puis sortir du vinyl faisait plaisir à tout le monde. Sinon, pour les autres splits, Franck (Shaggy Hound) et Jérôme (Greedy Guts) étaient déjà en contact avec Cooper et Frenzal Rhomb. L'idée était dans l'air et cela s'est fait naturellement.
Quel en est le resultat (ventes, diffusion, critiques) ?
Les critiques ont été en général très bonnes, ce qui fait toujours plaisir. Sinon un split c'est avant tout un échange. Cela permet aux groupes étrangers de se faire un peu mieux connaîte en France, et inversement pour les Français et le label, acr quelques exemplaires ont été distribués à l'étranger. C'est quand même assez difficile de vendre des splits CD en France.
Avantages et inconvénients d'être à Marseille...
Niveau rock, je ne vois pas d'avantages à habiter Marseille. A part le CC Mirabeau (dans un style plutôt noisy) qui fait très peu de concerts, il n'y a pas de salle digne de ce nom. Et la fermeture (provisoire ?) du Sous-Marin n'a rien arrangé. Niveau groupe, si j'avais eu l'idée comme Panx avec Toulouse, de faire une compile de groupes marseillais, cela aurait plutôt ressemblé à un 45T avec 4 ou 5 groupes qu'à un CD avec 30 titres. Enfin, il ya quand même de très bonnes choses niveau labels (Pandemonium, Side B... ), organisateurs de concerts (Run Away Movement), zines (21 Again) ou groupes (Stranded, Sugarfix, KTT... ). Et puis si vous avez vu "Marius et Jeanette" vous aurez une idée précise qu quartier où j'habite. Rock n' roll, non ?
Comment juges-tu la scène indépendante française aujourd'hui ?
Si l'on se réfère à la qualité des groupes, elle n'a rien à envier à personne. Il y a de bons labels, de bons zines, elle est relativement structurée. Le seul problème (et de taille) est qu'elle marche en "circuit fermé". C'est à dire que le public aux concerts, les acheteurs de disques et de zines sont en majorité des activistes ayant eux-même un label, un zine ou un groupe. Et ce cercle de personnes n'a pas l'air de s'agrandir, bien au contaire; la mode du punk-rock étant passée, on est au creux de la vague et seules continuent d'émerger les grosses pointures. de plus, la presse nationale prend très peu de risques, bien que les choses aient l'air de s'améliorer depuis quelques temps. Un autre problème qui risque de faire mal est la prochaine mise en place dans les FNAC d'une politique de commande centralisée afin de vendre plus vite et plus massivement, ce qui va faire disparaître des bacs les petits groupes. Ce qui ne pousse pas à l'optimisme, ça va être dur de survivre.
Quelles sont d'après toi les "règles" (s'il y en a) à respecter pour un label comme le tien ? T'es-tu inspiré d'autres labels ? Comment t'en sors-tu financièrement ?
Je ne vois pas de règles précises à respecter. Je me suis inspiré de labels comme Dr Strange qui est un véritable modèle pour moi car j'aime les labels qui ont de la personnalité, sans pour autant être borné. C'est à dire que j'aimerais donner une certaine couleur à Lollipop sans pour autant sortir des groupes qui se ressemblent trop. Sinon, l'argent vient de mon compte en banque personnel. Chacun mène sa barque comme il l'entend mais pour rien au monde, je n'aurais demandé des subventions.
Les pricipales difficulté rencontrées...
Financières...
Quelle ampleur voudrais-tu donner à Lollipop ? Passer aux albums (Bushmen + Shaggy Hound) est déjà une grosse évolution, comment en es-tu arrivé là ?
Je n'ai pas d'ambitions pré-étanlis pour le label, je ne me suis pas fixé de buts à atteindre. Je prends les choses comme elles viennent. Sortir les albums des Bushmen et de Shaggy Hound s'inscrit un peu dans la continuité des sorties précédentes puisque ces deux groupes figuraient déjà sur un split du label et sur la compile. Suivre les groupes dans keur évolution est une des choses les plus intéressantes lorsqu'on s'occupe d'un label.
Un petit mot sur ta liste de distribution (pouquoi, les références...)
Cette liste me permet par divers échanges de distribuer les disques du label à l'étranger, et de diffuser ici, dans la continuité de la compile, certains groupes étrangers excellents qui ne sont pas ou très peu distribués en France. Il y a aussi du dépôt et d'ailleurs j'invite les labels désirant y figurer à me contacter. Pour l'instant 250 références sont disponinbles, avec des labels étrangers (Dr Strange, Bitzcore, Lost & Found, SFTRI, Demolition Derby, Look Out, Ultra Under..) de nombreux labels français et des zines. Pour se procurer le cata, il suffit de m'envoyer un timbre.
Les disques récents qui t'ont mis sur le cul....
En vrac : Descendents "Everything sucks", NRA "Leaded", Whatever "Youngsters". C'est plus ou moins récent mais c'est ce qui me vient à l'esprit. Sinon, côté français, j'ai adoré Heb Frueman "Debutape" (Pakalolo), Dead End "Unhappy Birthday" (Dialektik) et Jerky Turkey "Enough, enough, enough" (Panx).
Les disques que tu rêverais de sortir...
Difficile.... Un split NRA/New Bomb Turks ou Descendents/Burning Heads par exemple ou encore un album de groupes tels que : Descendents, Supersuckers, Burning Heads, NRA, New Bomb Turks, Rhythm Collision...
D'éventuels projets pour 98, des groupes que tu as envie de faire connaître...
Un CD 7 titres de Sugarfix (ex-Blisters) un groupe de fainéants marseillais (pléonasme?) qui pourrait se situer entre Clash et Good Riddance; une autre compil internationale "Wild news... vol2" qui sera la 10eme sortie du label avec 10 titres inédits tirés des productions Lollipop, plus 10 titres inédits d'autres groupes. Elle sera vendue à petit prix (entre 30 et 50 Frs en magasin). Ce sont pour l'instant les projets les plus avancés.
LOLLIPOP, NOUVELLES DU MONDE
"J'ai contasté que beaucoup de groupes français ne parvenaient pas à trouver de label, des groupes pourtant excellents !" Stéphane Signoret concrétise son rêve en créant son label, Lollipop, histoire de montrer que la France a un potentiel rock inexploité. "Les Bushmen ont été la première production du label sous forme de split single sorti fin 96". Stéphane passe à la vitesse supérieure en sortant Wild news from the world, compilation qui peut se décrire comme un tour d'horizon de l'indé punk-hardcore mondial avec des groupes hexagonaux (Shaggy Hound, Burning Heads, Garlic frog Diet...) mais également japonais, américains, anglais espagnols, australiens et allemands. "Cette compilation a nécessité un travail enorme. Ca a duré un an et demi. J'ai commencé à contacter les groupes dès Juillet 95 et elle est sorties en Janvier 97. Je me suis fié à mes goûts, j'ai déniché tous ces groupes en écoutant des compiles, en lisant des fanzines. certains ont refusé, ne restent que ceux qui ont accepté, une part de hasars est donc également entrée en jeu. Je voulais faire avant tout un disque de qualité en mélangeant des groupes connus et moins connus pour que les uns aident les autres. Les groupes m'ont fait confiance. Je n'étais pourtant pas connu dans le milieu. Ils ont tous été contents du résultat. Cette compilation est une grande satisfaction pour moi". Dans l'immédiat sort un split Shaggy Hound / Cooper et en septembre, ce sera au tour des Greedy Guts de croiser le fer sur un split 6 titres avec un groupe australien. Ensuite, les chouchous de Lollipop, Bushmen, donneront dans la longueur avec un album à paraître au mois de Novembre ainsi que celui de Shaggy Hound en Janvier. Un programme chargé pour Stéphane. "J'ai également prévu pour Septembre de réaliser un catalogue de vente par correspondance. Ce qui me permettra de vendre cette compile à l'étranger et de vendre en France les disques des groupes étrangers présents sur le disque que nous ne pouvons trouver ici. J'aimerais en faire mon metier mais il faut du temps pour cela, Lollipop n'est pour l'instant qu'une asoociation". Lollipop est un label marseillais, ville emblématique qui ne vit pas au rythme de la musique. "Etre à Marseille est plutôt un handicap. Les gens sont étonnés de voir Lollipop, label de Marseille. les Marseillais ne sont pas réputés pour être des gens curieux. Marseille n'est pas une ville rock, il n'y a pas de véritable scène. Mais je reste ici pour le moment". Un volume 2 d'ici un an, une compile anniversaire puisque ce sera la dixième sortie du label avec un morceau de chaque production et quinze autres titres inédits. Qui a dit qu'il ne se passait rien dans la cité phocéenne ? (sylvie.C)
